Beste Aktivitäten:
- 1. Besuch in Santander
- 2. Tag 1
- 3. Am Vormittag
- 4. Am Nachmittag
- 5. Tag 2
- 6. Am Vormittag
- 7. Am Nachmittag
Besuch in Santander
Klassisch, elegant und modern, kann die Stadt Santander ohne Zweifel als eine der schönsten Spaniens gelten. Sie kombiniert auf perfekte Weise ihren Klassizismus mit einem zeitgenössischen Flair und einem einzigartigen Charme. Die Hauptstadt von Kantabrien ist klein, weshalb sie sich ideal für einen Kurztrip eignet. Wir erzählen euch, welche Orte unbedingt besucht werden müssen, um ein Wochenende mit der Familie in Santander zu genießen.
Tag 1
Am Vormittag
Wer nach Santander reist, kann seine Tour an einem der großen Symbole beginnen: dem Palacio de la Magdalena. Er befindet sich auf einer Halbinsel, die die Stadt Alfonso XIII geschenkt hat, damit er dort seinen Sommerurlaub verbringen kann. An diesem felsigen Vorgebirge wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Gebäude errichtet. Sein Zweck war es, als Sommerresidenz für die Königsfamilie zu dienen und wurde bis 1930 für diesen Zweck genutzt.
Dieses Denkmal ist ohne Zweifel eines der emblematischsten des Ortes. Im Laufe der Jahre war seine Nutzung vielfältig: Sitz der Internationalen Sommeruniversität, Krankenhaus oder Ort für Konferenzen und Workshops, unter anderem.
Heute beherbergt sein Inneres zahlreiche Kongresse und Veranstaltungen. Zudem ist es das Zentrum der Aktivitäten der Sommerkurse der Internationalen Menéndez-Pelayo-Universität.
In unmittelbarer Nähe des Palastes befindet sich der spektakuläre Sardinero-Strand. Mit über 1.700 Metern feinem, goldenen Sand besteht er aus einer Abfolge wunderschöner Strände. Wenn ihr weiter am Meer entlang spaziert, erreicht ihr das Gran Casino del Sardinero und die grünen Parks von Piquío und Dr. González Mesones.
Wenn ihr dem Promenade folgt, erreicht ihr den Leuchtturm Cabo Mayor, der 30 Meter über dem Land und mehr als 90 über dem Meer liegt. Er verfügt über einen Aussichtspunkt, von dem aus ihr einen unglaublichen Blick auf die Küste von Kantabrien genießen könnt.
Es naht die Mittagszeit, daher ist es eine gute Idee, eure Schritte zurückzurichten und wieder in die Nähe des Sardinero-Strandes zu gehen.
Am Nachmittag
Sobald das Mittagessen beendet ist, ist es Zeit, sich in die Innenstadt zu begeben. Im alten Stadtteil sticht die Kathedrale Nuestra Señora de la Asunción hervor. Sie liegt nah am Meer und beeindruckt durch ihre scheinbare Schlichtheit im Vergleich zu anderen Kathedralen. Das Gebäude ist in Wirklichkeit die Überlagerung von zwei gotischen Kirchen. Die untere stammt aus dem ersten Drittel des 13. Jahrhunderts, während die obere ebenfalls aus diesem Jahrhundert stammt, aber nach einem Brand im Jahr 1941 rekonstruiert und erweitert werden musste. Dennoch bewahrt sie einen hellen gotischen Kreuzgang.
Es ist auch empfehlenswert, den Plaza Porticada oder Plaza de Pedro Velarde kennen zu lernen, der im herrerischen neoklassizistischen Stil erbaut wurde. Er wurde inmitten der Nachkriegszeit errichtet und 1950 eingeweiht. Er befindet sich direkt gegenüber dem Postgebäude, eines der besten Beispiele für regionalistischen Stil aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts.
Ganz in der Nähe des Plaza Porticada befindet sich das Museum für Urgeschichte und Archäologie von Kantabrien. Es hat eine wertvolle Sammlung mit über 2.500 Steinwerkzeugen und paläolithischer Kunst aus den Fundstätten von La Garma oder Altamira usw. gesammelt. Dies hat es zu einer weltweiten Referenzinstitution gemacht.
Tag 2
Am Vormittag
Wieder von der Plaza Porticada aus gelangt man zum Rathaus von Santander. Das ursprüngliche Gebäude, das nur die Hälfte dessen war, was wir heute sehen, wurde 1907 eingeweiht. Hinter ihm befindet sich der Mercado de la Esperanza, ein lichtdurchfluteter Raum aus Eisen und Glas. Er bietet eine moderne Einrichtung und im Erdgeschoss den frischesten Fisch vom Kantabrischen Meer.
Nur sieben Gehminuten trennen uns vom Paseo de Pereda und den schönen Gärten von Pereda, gegenüber der Bucht, den Bergen und den Stränden von Puntal und Somo. Der Paseo ist ein Ensemble aus 18. und 19. Jahrhundert. Die klassisch-barocken Häuser wurden zwischen 1872 und 1875 gebaut. Die Gärten wurden offiziell 1905 eröffnet und 2014 renoviert, im Zusammenhang mit dem Bau des neuen Centro Botín.
Das Centro Botín hat zum Ziel, einen Raum für Kunst, Kultur und Bildung zu schaffen. Es soll ein neuer Treffpunkt sein, der das Stadtzentrum mit der Bucht verbindet. Es bietet einen unglaublichen Blick auf das Meer. Ganz in der Nähe befindet sich das Palacete del Embarcadero. 1920 wurde es als Passagierstation entworfen. Seit 1985 dient es als Ausstellungs- und Konferenzraum.
Am Nachmittag
Um das Wochenende in Santander abzuschließen, könnte es euch vielleicht gefallen, ein paar kulturelle Besuche zu machen. In der Stadt sticht das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst von Santander und Kantabrien hervor. Es wurde 1908 gegründet und ist auf moderne, zeitgenössische und aktuelle Kunst auf nationaler und internationaler Ebene spezialisiert. Es ist ein Treffpunkt, dessen Hauptziel es ist, das Wissen über diese Art von Kunst durch plastische, visuelle, akustische Mittel oder den Einsatz neuer Technologien zu fördern.
Empfehlenswert ist auch das Maritim Museum von Kantabrien, das dem Meer und den Menschen gewidmet ist, die auf ihm ihren Lebensunterhalt verdienen. Ein Skelet einer über 20 Meter langen Wals domininiert den Innenhof des Gebäudes. Es gibt 3.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Ihr findet verschiedene Abteilungen: Meeresbiologie, Fischereietnographie, Geschichte und Technologie.
Darüber hinaus gibt es mehrere Aquarien mit einheimischer Fauna und 150 Schiffsmodelle. Es gibt auch einige Kuriositäten wie sardinen mit zwei Köpfen, die Rekonstruktion einer Kabine oder die Tauchhelme der Taucher, die 1983 im Hafen von Santander aufgrund einer Explosion ums Leben kamen.